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Blaugelbes Update: Handball made in rrh.

Geschrieben von dem Nebel des Grauens am . Veröffentlicht in News

Bratislava, Budapest, Broichweiden

Deges 16.01.2022

 Dem Deges sein Wohnzimmer am Samstagabend

Und sie spielen doch …

Wieder neue Corona-Regeln. Vom Bund ausgehend, modifiziert für NRW, angepasst von der Stadt Bonn und dann explizit über das Sport- und Bäderamt an die Vereine. Markus und Flo verwursten die hiesigen Regen mittlerweile routiniert in wenigen Stunden. Schon am Mittwochabend macht die neue Corona-Ordnung der TSV „Return top Play“, Part keine Ahnung im Trainer Chat die Runde, fast im gleichen Atemzug tauschte Jürgen Priesmann in nuLiga die Regeln für die Ringarena aus und auch Webmaster Gerd Röhrig ist am Donnerstagmorgen um 7:35 Uhr auf www.tsv-bonn.de mit „Inkrafttreten“ der Verordnung „just in Time“.

 

 

Am wenigsten Anpassungsschwierigkeiten haben die Beueler Aktiven, die nahezu jede Veränderung klaglos hinnehmen, 1:1 umsetzen und tatsächlich eine Menge auf sich nehmen, um Handball zu trainieren und im Wettkampf zu spielen. Großen Respekt dafür an jede Spielerin und jeden Spieler der TSV! Wobei man mittlerweile bei den Verordnungen tatsächlich das Gefühl hat, dass der Sport tatsächlich wieder gewollt ist, unterstützt wird und schlicht sinnvoll sicherer gemacht werden soll. Das war nicht immer so und punktuell waren die Vorgaben im Handball schlicht nicht umsetzbar. Erinnert sei nur an die (aber)witzigen Abstandsregeln. Und teilweise fühlte man sich beim Handballsport irgendwie sogar am Rande der Illegalität - absurd.

Hatte man Anfang/Mitte Dezember noch die Befürchtung, zum Jahresstart 2022 wird unserem Sport wieder komplett der Stecker gezogen, darf man sich jetzt tatsächlich vorsichtig auf die Fortsetzung der Saison freuen. Corona in seiner aktuellen Variante Omikron wird aber nicht verschwinden. Die Inzidenz-Wand ist unterwegs. Und klar, es wird auch der Handballsport nach wie vor mit vielen Einschränkungen und Ausfällen leben müssen. Möglicherweise wird die Schlussphase der Saison ja auch von weniger Training und vielen Nachholspielen geprägt sein - aber so what? Es gibt schlimmeres.

Auch die gerade anlaufende Europameisterschaft der Männer liefert schöne, telegene Handball-Bilder ins heimische Wohnzimmer, wobei die Hallenauslastungen in Slowenien (schöne Grüße in diesem Zusammenhang an Alex Bell live on stage in Bratislava) und besonders in Ungarn nach Deutschem Geschmack sicher etwas „to much“ sind. Hinschauen werden wir aber trotzdem garantiert alle.

Die Momentaufnahme fühlt sich vorsichtig gut an. Hoffen wir einfach, dass das Kartenhaus stabil bleibt. Und damit hinein in den ersten Beueler Handball-Spieltag 22 voller Hoffnungen und Zuversicht …

BES-KL: Poppelsdorfer HV - TSV mD1      11:18 (5:9)

Wenn zwei Herzen in der Brust schlagen. Klar, Peter Brück war jahrelang „Mr. PHV“ und ist es vielleicht noch. Auch den aktuellen Poppelsdorfer D-Jugend-Jahrgang kennt der Pedder natürlich noch aus dem EffEff. Insofern hatte das Derby laut PHV-Edelfanund TSV-Gönner, Jürgen Ignatzy, eher den Charakter eines Freundschaftsspiels. Die Beueler wieder einmal nur mit sieben Spielern angereist, die sich aber alle kämpferisch gut präsentierten und mit Oskar wieder einen top Keepern hatten. Tom war im Feld der dominierende Spieler für den verdienten Sieger von der rechten Rheinseite.

 

HVM-OL: TSV wC - TuS 82 Opladen      19:30 (8:14)

Holger Wiemken von der Beueler Bank:

Gerade einmal vollzählig besetzt, fand das mehrfach verschobene Nachholspiel gegen die Opladener endlich statt. In einem sehr fairen Spiel konnten unsere Mädels anfangs noch gut mithalten. Mitte der ersten Halbzeit zogen die Opladenerinnen dann aber kontinuierlich davon. Aber auch in der zweiten Halbzeit zeigten die Beueler Mädchen noch gute Aktionen. Insgesamt war die Trefferverteilung diesmal ausgeglichener und so kamen alle auch mindestens einmal zum Abschluss. Hoffen wir mal, dass wir in den nächsten Spielen wieder mit einem größeren Kader antreten können und uns Corona nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.

 

BES-KL: TSV wB2 - Kaller SC 1922      15:7 (8:3)

Trainerin Carina Lübcke war froh, dass gespielt wurde, sah aber insgesamt keine Glanzleistung ihrer Lieben. Die TSV-Reserve musste diesmal nur mit sieben Spielerinnen auskommen, wodurch fast alle Mädels auch mal auf einer ungewohnten Position auftauchen. Insbesondere Charly am Kreis verdiente sich dafür ein Extralob. Ansonsten war Geduld gefragt, denn mindestens 35 der 50 Spielminuten verbrachten die Beueler Mädchen vor dem eigenen Tor. Lara war nicht nur ein kämpferisches Vorbild, sondern auch erfolgreichste Torschützin in einer Partie, die mit vielen technischen Fehlern garniert war. Nächste Woche im Heimspiel gegen den FC Hennef sollte eine deutliche Leistungssteigerung her.

 

WHV-RL: TSV wA - Bergischer HC 21:33 (12:18)

Tabellenerster BHC zu stark für unsere A-Jugend

Während der Woche ereilten Trainer/in Axel und Lena weitere Hiobsbotschaften. Nachdem bereits zwei Spielerinnen aus dem Kernkader mit Kreuzbandriss und Handverletzung viele Wochen ausfallen, so addierten sich zu Beginn des Jahres die schlechten Nachrichten. Sowohl Lilli als auch Pia fallen wegen Bänderverletzungen länger aus. Wir alle können nur noch hoffen, dass sie ggfs noch am Ende der Saison mit Spielteilnahmen für ihre - vor ihren aktuellen Verletzungen- tolle Trainings- und Spielteilnahmen belohnt werden. Eine weitere Spielerin ist dauererkrankt und hofft auf den Wiedereinstieg in den nächsten Wochen. Und zu allem Überfluss kam dann auch bei unserer LA noch Corona im Freundeskreis dazu, was Caro dazu zwang , sich zu isolieren und über die Woche nicht zur Mannschaft stoßen konnte.

Vor diesem Hintergrund war es natürlich schade, die Chance auf einen knapperes Spiel gegen den Tabellenersten der NRL in der Ringarena auf die Platte zu legen. Derart geschwächt allerdings wurden die Ziele niedriger gesteckt und gegenhalten war das Motto der Stunde. Unser Team startete gut ins Spiel musste aber bereits nach 10 Minuten dem Druck der Gegnerinnen Tribut zollen. Jede nicht genutzte Chance im Angriff führte prompt zu einem Tempogegenstoß, Dem hohen Tempo des BHC hatte unsere wA dann nichts entgegenzusetzen. Trotzdem gaben unsere Mädels nie auf und nutzen jeden Angriff und jede Abwehraufgabe zum Lernen. Aufgrund des Ausfalls vieler Stammspielerinnen bekamen auch die unerfahreneren und jüngeren Spielerinnen Einsatzzeit und durften ordentlich NRL-Luft schnuppern. Das Endergebnis lautete dann 21:33 (12:18) was vielleicht ein wenig zu hoch war, allerdings auch die Spielüberlegenheit der Gegnerinnen unterstrich, was absolut in Ordnung ging.

Was unglaublich toll war, dass alle 17 Spielerinnen dabei waren, und ALLE von der Bank - sei es als Betreuerin oder mit übergezogenem Trikot - anfeuerten. Das ist ein Team, auf die wir alle super stolz sein dürfen, da die Chemie und das Miteinander super passt. Die Bank glich auf WoE leider aber mehr einer Krankenabteilung.

"Player of the match rrh" wurde Kapitänin Sarah,die sich mit 11/6 Toren in die Torschützenliste eintrug.

 

BES-KL: TSV 3. Männer - TVE Bad Münstereifel 22:30 (8:15)

 

HVM-VL: TSV 2. Männer - HSG Rösrath/Forsbach 28:26 (16:9)

Erste Halbzeit hui, zweiter Durchgang pfui. Alles war vorbereitet für das „Coming Home“ von Jan Schäper in der Ringarena. Blaskapelle, Blumenkinder und Geburtstagskind Krauti (herzlichen Glückwunsch, lieber Horst !!!) hatte eine Rede vorbereitet. Gut für die TSV, dass Schäper verletzungsbedingt passen musste, wie übrigens noch einige andere Spieler im HSG-Kader von Trainer Gregor Pohl. Bei der TSV die genau gegenteilige Entwicklung. Alex Schöneseiffen und Jochen Scheler stand endlich mal wieder eine gut bestückte und auch leistungsfähige Mannschaft zur Verfügung, inklusive Tom aus dem Kader der Ersten und Leo aus der A-Jugend. Dodo holte sich erstaunlicherweise keine VL-Spielpraxis. Und so zeigte die Reserve unter der ruhigen und klugen Regie von HG Labes eine komplette erste Halbzeit. André im Tor bockstark. Holger bildete wechselweise mit Kai oder Sebastian einen stabilen Innenblock. Jens solide und torgefährlich, wenn er gefordert war, Moritz und Thomas als äußerst effektive Flügelzange. Erste und zweite Welle funktionierten gut - alles tipptopp. Die hängenden Schultern beim Gegner dürften für zusätzliches Selbstbewusstsein bei der Beueler Equipe gesorgt haben. Was in der Halbzeit geschehen ist, wissen die Götter bzw. die Trainer. Wie verwandelt entwickelte sich nun plötzlich eine Partie mit genau umgekehrten Vorzeichen. Und alle zuvor lobend erwähnten TSV-Spieler, fielen jetzt rapide ab und streuten allemal zwei, drei oder gleich mehrere persönliche Fehler ein. Zum Haare raufen (wenn man noch welche hat)! Die Gäste wurden geradezu eingeladen wieder am Spiel teilzunehmen und nahmen dankend an. In der 45. Minute war der Anschluss beim 21:20 erstmals wieder hergestellt und beim 23:23 (54‘) war tatsächlich der Ausgleich für die kampfstarken Gäste erreicht. Doch die Aufholjagd hatte Kraft und Konzentration gekostet. So fiel die Entscheidung kurioserweise ausgerechnet in Beueler Unterzahl, als Rösrath-Forsbach drauf und dran war, die endgültige Wende zu vollziehen. Moritz Delschen und der unermüdliche, aber auch nicht fehlerfreie Tom Weikel trafen zum wichtigen 26:24 Zwischenstand, wovon sich die HSG nicht mehr erholten sollte. Etwas glücklicher, aber am Ende aufgrund der ersten Halbzeit verdienter Sieg der TSV in einem unterhaltsamen Verbandsligaspiel.

Die nächste Aufgabe für das Schöneseiffen-Team wartet bereits am kommenden Dienstag, wenn die wiedererstarkte SG Ollheim-Straßfeld mit Coach Dirk Coco Kowalke an der Seitenlinie in der Ringarena aufkreuzt.

 

WHV-RL: SC Fortuna Köln - TSV 1. Frauen     ausgefallen

Bereits am Montag hißte die Fortuna coronabedingt die weiße Fahne. Ein Nachholtermin ist noch nicht gefunden.

Umso mehr dürften sich die Beueler Mädchen darum jetzt auf ihr erstes Heimspiel im Jahr 2022 freuen, das am Samstag, 22.01.2022 um 17:30 Uhr gegen die rechtsrheinischen Rivalinnen vom MTV Köln 1850 stattfindenden wird.

 

WHV-RL: HC Weiden 2018 - TSV 1. Männer 28:26 (13:12}

Dichter Nebel rund um Würselen. Dicke Luft dürfte auch unmittelbar nach dem Schlusspfiff in der TSV-Kabine geherrscht haben. Denn wieder einmal kam die Mannschaft von Frank Berblinger in einem Auswärtsspiel nicht an ihr volles Leistungsvermögen heran und musste darum letztlich auch verdient beide Punkte an der Weidener Parkstrasse lassen. Dabei fehlte nicht viel, aber von allem etwas. Die Defense nicht ganz so griffig und bissig. Die Offensive kam vielleicht genau darum nur selten in aussichtsreiche Kontersituationen. Zudem hatte die TSV diesmal große Problemen aus dem Rückraum zum Erfolg zu kommen. Mag am behäbig wirkenden Spielaufbau liegen? Trotzdem wurden insgesamt zu viele klare Torchancen liegen gelassen. Das sich diese Mängelliste bei durchgängig knappen Spielverlauf ergab, zeigt deutlich, dass da am Samstagabend deutlich mehr möglich gewesen wäre. Andererseits spricht es natürlich auch für die Truppe von HC-Trainer, Andreas Heckhausen, die mit sehr viel Aufwand einfach nicht mehr für die Beueler zugelassen hat. Zu den wenigen rechtsrheinischen Lichtblicken im Nebel von Würselen gehörte sicherlich die aufsteigende Formkurve bei Nils Bullerjahn sowie die leergefegte Krankenstation zu Gunsten eines vollen Beueler Kaders. Aber auch das hat leider auch nicht geholfen.

Letzte Aufgabe in der Hinrunde ist das Heimspiel am kommenden Samstag, 22.01.2022 um 19:30 Uhr gegen BTB Aachen.

 

für den Handball in Bonn

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